Posted by Grueni on Feb 8, 2009

Dein Freund das Auktionshaus: Händler in WoW

Farmen ist out. Spaß gemacht hat es mir noch nie wirklich und seit dem Release von Wrath of the Lich King habe ich praktisch noch gar nicht gefarmt (um Gewinn zu erzielen). Sicherlich habe ich ein wenig gefarmt, allerdings ging es dabei eher um Berufe skillen, Gegenstände herstellen oder Ruf steigern.

Stattdessen habe ich den Beruf des Händlers für mich entdeckt und möchte hier zukünftig einige Tipps und Erfahrungen zum Handeln in World of Warcraft veröffentlichen. Grundlage dafür ist ein Bankcharakter mit möglichst viel Platz und einem gewissen Startkapital.

Mein Bankchar heißt “Frankthebank” und ist Gründer und einziges Mitglied der Gilde “Fort Knox“. Da ich zum Start von Wrath of the Lich King Material zum Skillen des Berufes Ledererverrbeitung sowie eine Menge weiterer Dinge lagerte, verfügt Frank insgesammt über 318 Taschenfächer (140 Bank, 80 Rucksack, 98 Gildenbank – 4 Fächer).

Mein Bankchar Frankthebank - Gründer von Fort Knox!

Mein Bankchar Frankthebank - Gründer von Fort Knox!

Farmen für Gold ist langweilig, zeitaufwendig und ermüdend. Ganz anders sieht es da mit dem Auktionshaus aus. Auf Dauer macht es sicherlich auch nicht wirklich Spaß sich dort stundenlang rumzutreiben. Allerdings ist es gerade Anfangs sehr interessant zu testen, wie sich im Auktionshaus Gold verdienen lässt. Außerdem hat man hier nicht nur die Chance mal mit einem Stack mehr nach 2 Stunden abzureisen, sondern mit etwas Glück und Gespür in kurzer Zeit extreme Gewinne einzufahren.

Wir haben in unserer Gilde einige Spieler mit 40.000, 50.000 oder sogar noch deutlich mehr Gold. Zähle ich meine Goldstücke zusammen komme ich momentan “nurnoch” auf ca. 15.000 Gold. Das ist weniger als ich mit dem Start von Wrath of the Lich King hatte (20.000 Gold – ein angenehmes Gefühlt). Das hat neben meiner Farmfaulheit auch mit ein oder zwei weiteren Dingen zu tun.

1. Ich habe mir so einiges gegönnt. Neben der Dunkelmond-Karte: Grandeur, welche ich mir komplett aus dem Auktionshaus und Handelschannel zusammengekauft habe,  leistete ich mir z.B. die drei Frostrüstungs-Ledergegenstände mit kompletter Sockelung und Verzauberung. Natürlich hat auch mein Druide mit den Gegenständen für die Katze, den Bären, die Eule und den Baum eine Menge Kosten verursacht.

2. Ich habe mich als Händler versucht, bzw. tue dies noch immer. Zugegebenermaßen habe ich keinen Überblick darüber, wieviel Gold ich dafür ausgegeben und wieviel Gold ich dadurch eingenommen habe – eigentlich ein wichtiger Bestandteil des Händlerarseins.

Etwas Abhilfe verschafft hier z.B. das Addon AuctionProfit. Dieses ermöglicht einen Überblick der letzten 20 Auktionen, zeigt die Charaktere an die am meisten von einem gekauft haben usw.

Ich gehe allerdings davon aus, dass ich durchaus Gewinn erzielt habe, auch wenn nicht alle Geschäfte wie erhofft verliefen. Auf jeden Fall macht mir das Handeln deutlich mehr Spaß als stupides farmen, weshalb ich von nun an einige Tipps zu diesem Thema veröffentlichen werde.

Ich denke daran eher an gelegentliche Beiträge welche Gegenstände man günstig einkaufen und – vielleicht auch durch weiterverarbeiten – teuer verkaufen kann. Weniger geht es mir dagegen um allgemeine Regeln oder wichtige Dinge zum Thema Handeln in World of Warcraft. Diesbezüglich gibt es z.B. einen netten Guide im offiziellen Forum.

Dort wird z.B. erklärt, dass der Handelschannel ein wichtiger Bestandteil des Handelns ist und man sich einen guten Ruf aufbauen sollte. Außerdem kann unter der Woche meist billig ein- und am Wochenende teuer verkauft werden.


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7 Responses to “Dein Freund das Auktionshaus: Händler in WoW”

  1. Auktionshaus sagt:

    Mich würde ja mal interessieren, welches Handelsplugin oder welche anderen Hilfsmittel Du zum Handlen verwendet hast.

  2. Grueni sagt:

    Zum einen das erwähnte AuctionProfit, zum anderen Auctioneer (http://wow.curse.com/downloads/wow-addons/details/auctioneer.aspx), welches die meisten sicherlich kennen. Allerdings nutze ich dessen eingenschaften nicht in der kompletten Breite.

    An sonsten ist natürlich ein Addon für die Post praktisch, dass man mehrere Briefe auf einmal öffnen kann usw.

  3. Auktionshaus sagt:

    Oops, das mit AuctionProfit stand für meiner einer wohl zu deutlich da – das habe ich einfach überlesen, sorry.

    Ich nutze das auch, aber bin noch nicht so recht warm damit geworden. Mir fehlt der gute alte Auktioneer von früher. Nach den Änderungen, die Ende letzten Jahres gemacht wurden, konnte ich mit der neuen Version nichts mehr anfangen. Seitdem bin ich de facto dabei, die Preise nach Gefühl abzuschätzen, was wohl den einen oder anderen Käufer und Verkäufer recht glücklich gemacht haben wird…

  4. Yeti sagt:

    Handeln…ein unerschöpfliches Thema. Meine Erfehrungen als Händler im AH zeigen mir, daß nur der, der mit einer gewissen Risikobereitschaft in die Geschäfte geht, auch guten Profit macht. Voraussetzung ist, wie auch im RL natürlich ein entsprechendes Kapital. Mit dem im Rücken bin ich in der Lage, den Markt nach meinen Vorstellungen zu steuern. Gewiss, es mag den einen oder anderen hart ankommen, mal eben für 1000 oder 1500 Gold die Spitze eines bestimmten Warenangebotes wegzukaufen, aber auf lange Sicht gesehen ist es profitabel. In der letzten Zeit bin ich auf diese Art des Handelns umgeschwenkt, da ich feststelle, dass in bestimmten Sparten ( z.B. Pflanzen oder Metalle ) der Markt durch Noobs kaputtgemacht wird. Ein Beispiel: Titanstahlbarren. Ein recht seltenes Handelsgut, da die Herstellung mit einem CD von 1 Tag behaftet ist. Normaler Kurs für 1 Stück: zwischen 95 und 100 Gold. Die Herstellungskosten dafür bewegen sich um die 55 Gold, also eine nette Handelsspanne. Leider scheinen das viele auch mitbekommen zu haben und stellen reichlich Barren davon her und stellen diese ins AH. Um die Konkurrenten auszustechen, wird dann billiger angeboten. Dieses setzt eine Preispirale nach unten in Gang. Das ging soweit, dass zum Schluß der Stückpreis bei 70 Gold lag. An diesem Punkt setze ich an und kaufe alles weg, was unterhalb einer bestimmten Schwelle angesiedelt ist. Im High-End-Bereich wie Titan geht das ganz klar mal in die Vollen, aber es lohnt sich. Zum einen stabilisiert es den Markt für dieses Produkt ( ich schiebe die gekauften Waren wieder zum angemessenen Preis ins AH), zum anderen zieht man einen nicht unerheblichen Profit daraus. Und: Kleinvieh macht auch Mist !! Zur Zeit ist grad bei den “minderwertigeren” Waren ( Stoffe, Pflanzen, Erze) eine preisliche Aufwertung zu beobachten. Die Hilferufe einzelner Spieler nach diesem oder jenem Handelsgut im Handelschat zeugen davon. Da werden teilweise “astronomische ” Preise ( in Relation zum gewöhnlichen Preis ) für Sachen gezahlt, die man früher schon mal beim Questen weggeworfen hat. Tatsächlich geht z.B. Leinen- oder Wollstoff ( bäääh !!) per Stack für Gold (!!). Man stelle sich das mal vor. Früher war man froh, wenn man im AH 30 Silber dafür bekam. Den Auctioneer benutze ich zur Zeit nicht mehr, da er nach dem vorletzten Patch nur noch Müll anzeigte und ich für die wichtigsten Handesgüter die Soll-Preise eh im Kopf habe. AuctionProfit klingt interessant, werde ich mal ausprobieren. Eine vernünftige Buchhaltung ist immer gut.^^

  5. Yeti sagt:

    Ach ja….und Blizzard sollte eigentlich den Briefkasten von der Bank weg und vors AH programmieren ^^. Die Lauferei ist doch recht lästig. In diesem Sinne……

  6. Thomas Puhl sagt:

    Hier vergeht die Zeit echt super schnell finde ich, Achtung, Süchtigkeitsfaktor ist immens hoch!

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