Posted by Grueni on Dez 18, 2010

10 Tage Cataclysm – so habe ich sie erlebt

Gestern war mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub und damit auch das Ende der ersten großen “Cataclysm Nerdphase” und natürlich der Blogpause! Bereits am 06.12, einen Tag vor dem Launch von Cataclysm, haben mein Mitbewohner und ich Besuch von zwei Freunden bekommen. Alle vier Rechner bauten wir nebeneinander in der Wohnung auf und ewarteten den Start pünktlich um 0.01 Uhr am Dienstag.

Das Leveln von 80 auf 85

Wir levelten in zwei 2er Teams, was sich als durchaus angenehm und auch zügig herausstellte. Währen einer von uns, aus bislang ungeklärten Gründen, erst nach über einer Stunde einloggen konnte, gab es bei den anderen drei keinerlei Probleme. Dennoch waren wir alle relativ zügig unterwegs und konnten nach ca. 17 Stunden den ersten 85er aus unserer Runde feiern.

Auch im Serverweiten vergleich waren wir recht gut dabei, lediglich mein Mitbewohner der eine Schlafpause auf Level 83 einlegte hinkte etwas hinterher. So konnten wir als 2. Druide, 1. Krieger und 2. Priester des Server das neue Maximallevel nach ca. 17 bis 18 Stunden erreichen.

Die erste ID mit lvl 85

In den folgenden Tagen spielten wir einige 5er Instanzen im normalen Modus, pushten die ersten Berufe und begannen dann relativ früh mit dem farmen von Heroics. Zwar sind diese deutlich härter als zu Wrath of the Lich King Zeiten, dafür machen sie aber auch verdammt viel Spaß.

Durch unerwartet viele Mitglieder in der Gilde die wirklich sehr schnell und engagiert spielten konnten wir bereits in der ersten ID zwei 10er Raids auf die Beine stellen und schafften es die ID mit 9/12 Bossen im 10er normal mode zu beenden. Nach einigen Schwächen im letzten Addon gehörten wir damit kurzzeitig zu den top 70 Gilden der Welt.

Wie gut ist Cataclysm wirklich?

Nachdem sich die erste Aufregung gelegt, die ersten Instanzen besucht und die ersten Berufe auf max. lvl gebracht wurden, bleibt es natürlich nicht aus das neue Addon zu bewerten. Mit wenigen und zumeist unspektakulären Ausnahmen gibt es an Catacylsm wirklich nichts auszusetzen.

Das Grafikupdate ist im Vergleich zu vorherigen Addons großartig, das neue Quest- und Phasing-System ist grandios und die neuen Instanzen sind schön und machen Spaß. Auch die Klassen sind (mit Ausnahmen) gut gelungen, der Schattenpriester macht mir zumindest noch mehr Spaß als erwartet. Hier wird sich durch neues Gear und weitere Patches sicherlich aber noch einiges Ändern, sowohl in Sachen Balance wie auch Klassenmechanik.

Der Schattenpriester mit lvl 85

Zum Schattenpriester werde ich in den folgenden Tagen noch ausführlich berichten, daher hier nur einen kurzen und knappen Überblick:

  • Der Schattenpriester hält mit anderen Castern mit, einige Melees sind bei dem aktuellen Equipstand allerdings vorn.
  • Gedankenstachel findet zwar keinen Platz in der PVE-Rotation, ergänzt aber die bisherigen Spells in den Problem-Situationen des Shadows: Trashmobs, Adds und PVP.
  • Der für alle Priester neue Zauber “Glaubenssprung” ist einfach nur genial. Er eröffnet neue taktische Möglichkeiten in PVE und PVP und bietet die Spielraum für verdammt viele Späße ;-)
  • Die Manaprobleme die man als Schattenpriester anfänglich hat verfligen weitesgehend, sobald man Equipment aus den heroischen 5er Instanzen und von Ruffraktionen hat.


Ähnliche Themen:

Tags: , , , ,
Post a Comment


2 Responses to “10 Tage Cataclysm – so habe ich sie erlebt”

  1. HDfallout sagt:

    Klingt tatsächlich sehr nerdig! ;-)
    Habe WoW (Classic) kurz nach Release eine Weile gespielt. Bei so Berichten wie deinem hier, kriegt man fast wieder Lust. Aber ich muss stark bleiben! ;-D

  2. [...] gamermezzo – 10 Tage Cataclysm – so habe ich sie erlebt [...]

Leave a Reply