Posted by Grueni on Aug 17, 2010

Mit Flattr besondere Web-Inhalte unterstützen

Auf Gamermezzo gibt es nun einen neuen Button bzw. ein neues Feature – Flattr. Flattr ist ein Micropayment-Dienst der es ermöglicht Beiträge eines Blogs oder ganze Projekte mit nur einem Mausklick zu unterschtützen. Dies funktioniert über einen monatlichen Betrag ab 2€ dessen Höhe Ihr selbst festlegen könnt. Dieser Betrag wird auf alle Websites, die Ihr per Mausklick auf einen Flattr-Button dazu auserkoren habt, aufgeteilt.

Entscheidet Ihr euch also für einen monatlichen Betrag von 2 Euro und flattrt in diesem Monat zehn Seiten oder Beiträge die euch besonders gefallen haben, erhält jede dieser zehn Seiten 20 Cent von Flattr. Dies ist natürlich eine schöne Möglichkeit, da man selten für einen guten Beiträg in einem Blog gleich mehrere Euros via Paypal spenden möchte. Gleichzeitig könnte Flattr aber dazu beitragen die häufigkeit von störenden Werbe-Popups zu reduzieren. So ist nun auch auf Gamermezzo das Werbe-Popup verschwunden um Flattr in Kombination mit 1-2 Anzeigen von Google AdWords oder Amazon zu testen.

Außerdem hat Flattr natürlich einen weiteren positiven effekt, da nur besonders gute Beiträge geflattrt werden, regt dies sicherlich die Motivation der Blogger an die Qualität der Inhalte weiter zu verbessern. Sieht man dementsprechend auch eine Resonanz durch Kommentare und Flattr ist das denke ich eine typische win/win Situation.

Bei Flattr anmelden könnt Ihr euch hier. Solltet Ihr einen Monat übrigens keinen Flattr-Button drücken wird euer festgelegtes Budget einem Gemeinnützigen Projekt gespendet. Im Anschluss noch ein Video um die ganze Thematik auch mit einigen Bildern zu verdeutlichen.


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3 Responses to “Mit Flattr besondere Web-Inhalte unterstützen”

  1. gamer sagt:

    ich finde das ist ne gute sache und nutze es auch…

  2. Thomas sagt:

    Ich nutze Flattr nicht, weil:
    “Flattr verlangte 2010 für die Nutzung Gebühren in Höhe von 10%. Dazu kommen gegebenenfalls Gebühren des jeweiligen Bezahldienstes.”
    Wenn man also 2 EUR im Topf hat, werden nur 1,80 EUR an die entsprechenden Seiten verteilt. Dann kann ich auch gleich direkt spenden.

  3. Grueni sagt:

    Die Gebühren des jeweiligen Bezahldienstes sind denke ich relativ moderat sofern man nicht für jeden Monat eine neue Überweisung startet.
    Die 10% sind sicherlich ein klarer Negativ-Faktor, allerdings ist es natürlich auch klar, dass ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.

    Letztendlich finde ich das Angebot trotz der 10% durchaus in Ordnung, zumal “direkt spenden” sicherlich deutlich aufwändiger ist, bei den meisten Seiten nicht einmal möglich ist und man das sicherlich viel viel seltener macht (eben weil man mehr spendet).

    Ich drücke dann lieber häufiger auf den Button auch wenns nur um kleinere Summen geht. Die wirklich guten Dienste haben dadurch auch keinen Nachteil weil sie halt mehr geflattrt werden.

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