Posted by Grueni on Jun 3, 2011

Free-to-play Browsergames wie Empires & Allies bescheren den Entwicklern Millionenumsätze

Die Spieleschmiede Zynga ist inzwischen regelmäßig in der Presse. Mit Spielen wie CityVille, FarmVille oder Mafia Wars, die z.B. auf Facebook heiß begehrt sind verdient das Unternehmen inzwischen Millionen. Nun bringt das Unternehmen mit Empires & Allies einen neuen Titel raus, Grund genug für mich sich dieser Thematik einmal anzunehmen.

Empires & Allies, das Facebook-Spiel von Zynga

Empires & Allies ist ein Aufbau-Strategiespiel mit einer durchaus ansehnlichen Grafik und oben drein noch free-to-play (kostenlos). Das heißt aber noch lange nicht, dass man für das Spiel kein Geld bezahlen kann – ja schon fast muss – sonst würde der Wert von Zynga schließlich nicht auf rund 7 bis 9 Milliarden Dollar geschätzt werden. Das Geschäftsmodell hinter diesen vermeintlich kostenloses Spielen ist genauso einfach wie clever und besteht im Prinzip aus zwei wichtigen Bestandteilen:

Empires and Allies von Zynga

Empires and Allies von Zynga

1. Das Spiel selbst ist kostenlos, allerdings kann man sich an jeder Ecke bestimmte Features für echtes Geld freischalten.

2. Im Falle der Facebook-Games von Zynga werden, sofern man nicht sehr gut aufpasst wo man hinklickt, regelmäßig Nachrichten an die Freunde des Spielers geschickt und weitere Vorteile freigeschaltet wenn dieser seine Freunde zum mitspielen bewegt.

So erreichen die Spiele innerhalb kürzester Zeit Spielerzahlen im Millionenbereich und entlocken einem offensichtlich nicht zu geringen Anteil dieser Spieler dann Geld für verschiedenste Features.

Der Markt für Browsergames wächst

Doch auch die Konkurrenz schläft bei solchen Summen natürlich nicht. Neben den Browsergames auf Plattformen wie Facebook sind auch sogenannte Stand-Alone-Titel wie z.B. von Big Fish Games sehr gefragt. Das ganze geht inzwischen so weit, dass es schon Gutscheine für die Shops dieser Spieleanbieter gibt.


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One Response to “Free-to-play Browsergames wie Empires & Allies bescheren den Entwicklern Millionenumsätze”

  1. Gerrit sagt:

    Also das riecht für mich trotzdem alles nach einer neuen Internetblase. Damit meine ich nicht zwangsläufig die “normalen” Browsergames, sondern den Hype um Anbieter wie Zynga und Co. Sobald Facebook schwankt oder die Leute keine Lust mehr auf den Trend dieser kurzweiligen Games haben, bricht doch das 9 Milliarden Haus zusammen.

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